Branding – Erwecke deine Marke zum Leben

Mit Branding verleihst du deiner Marke ein unverwechselbares Auftreten. Hier erfährst du, was Branding genau ist und welche Ziele mit Branding verfolgt werden.

Du hast dich schon immer gefragt, warum Branding so wichtig ist und welche Arten es gibt? Wir zeigen dir, worauf du achten musst und welche Dienstleister dich unterstützen können. Und gibt es vielleicht eine Alternative zum Branding? So setzt du deine Marke richtig in Szene!

Was ist Branding – Definition

Mit Branding gestaltest du aktiv das Auftreten deiner Marke. Während die Marke alle Eindrücke vereint, die Personen von einem Unternehmen haben, bezeichnet Branding alle Aktivitäten, die diese Marke gestalten.

Du hast also selbst die Möglichkeit, Einfluss darauf zu nehmen, wie deine Marke wahrgenommen wird. Dazu zählen Kommunikationsstrategien in Verbindung mit dem Marketing, wie das Logodesign, Unternehmensfarben, Tonalität in der Kundenansprache und vieles mehr.

Was sind die Ziele des Brandings?

Branding funktioniert auf der emotionalen Ebene. Bei der Zielgruppe sollen bei jedem Kontakt mit der Marke bestimmte Assoziationen und Emotionen ausgelöst werden.

So wird eine Beziehung zum Kunden aufgebaut, die sich in Treue, Vertrauen und Bindung niederschlägt. Bei dem Überangebot an Produkten ist diese Kundenbindung bei der Kaufentscheidung Gold wert.

Warum ist Branding so wichtig und welche Vorteile bietet es?

Egal in welcher Branche du unterwegs bist, du wirst es mit Mitbewerbern zutun haben. Indem du mit deinem Branding zeigst, was dich unterscheidet und warum deine Kunden mit dir zusammenarbeiten sollten anstatt mit der Konkurrenz, verschaffst du dir einen klaren Vorteil.

Ein gelungenes Branding schafft einen Wiedererkennungswert und damit ein echtes Plus in einer Welt, in der wir mit Informationen überflutet werden.

Langfristig erfolgreichen Unternehmen ist es gelungen, eine emotionale Bindung zu den Kunden aufzubauen. Diese treuen Wiederholungskäufer, die als Multiplikator für deine Marke auftreten und so weitere Kunden überzeugen, sind unbezahlbar.

Erfolgreiches Branding: Beispiele für gelungenes Branding

  • Das schwedische Möbelhaus Ikea erzeugt seit mehreren Jahrzehnten eine wiedererkennbare Markenidentität. Das unverwechselbare Logo, in den schwedischen Landesfarben und die sympathische, humorvolle skandinavische Art ziehen sich in allen Unternehmensbereichen durch.
  • Die Schriftart des Automobilherstellers Mercedes-Benz ist so untrennbar mit dem Unternehmen verknüpft, dass ein Slogan in dieser Schriftart auf einem Plakat reicht, um zu wissen, wer dahinter steckt. Ein Logo als Auflösung ist nicht mehr notwendig. Die hohe Kunst der Markenbildung.
  • Beim Anbieter für Sportbekleidung Nike sind die Turnschuhe mit dem ikonischen Logo so begehrt, dass bei Neuerscheinung bestimmter Modelle Fans sogar vor Geschäften campieren. Eine Kundentreue, die ihresgleichen sucht.

Employer Branding und Corporate Branding – die Branding-Arten

Employer Branding

Das Employer Branding (übersetzt: Mitarbeiter-Branding) setzt im Personalbereich eines Unternehmens an. Besondere Vergünstigungen, wie bezuschusste Mitgliedschaften im Fitnessstudio, ein Kicker im Büro oder regelmäßige Events sorgen für gute Stimmung bei den Mitarbeitern und machen das Unternehmen zu einem interessanten Arbeitgeber, potenzieller, zukünftiger Mitarbeiter.

Corporate Branding

Das Corporate Branding hingegen, ist die Weiterführung der entwickelten Corporate Identity eines Unternehmens. Über die rein produktbezogene Markenführung hinaus, wird hier die Wahrnehmung des gesamten Unternehmens in den Köpfen der Zielgruppe geprägt.

Wichtig
Corporate Branding wird häufig synonym mit dem Begriff Branding verwendet.

Aus welchen Elementen besteht Branding?

Eine Marke wird auf verschiedenen Ebenen wahrgenommen. Hier kannst du ansetzen, wenn du steuern möchtest, wie dich dein Kunde erlebt.

Mission und Markenwerte Die aus der Unternehmensvision abgeleitete Mission deines Unternehmens und daraus resultierende Markenwerte bilden das Fundament deines Brandings. Hier wird sichergestellt, dass alles wofür dein Unternehmen steht, sich auch so in der Marke wiederfindet.
Brand Guide Der Brand Guide ist ein Nachschlagewerk für alle, die in irgendeiner Form an der Gestaltung der Marke beteiligt sind. Neben den Unternehmenszielen, der Abgrenzung zum Wettbewerb und Positionierung finden sich hier die Farbpalette, Logo, Schriftarten und Claims, häufig samt Herleitung.
Logo Das Logo kann ein Bild, ein Schriftzug oder eine Kombination sein und bildet das Gesicht des Unternehmens. Es ist das wichtigste Branding-Element und sollte daher gut durchdacht sein.
Website, Verpackung, Shopeinrichtung Je nach Branche sind verschiedene Elemente abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse wichtig. Eine Kontinuität der Markenerscheinung ist unverzichtbar, um einen Wiedererkennungswert zu erreichen.

 

 

Branding: Worauf du achten solltest

Die oberste Regel ist, dass dein Branding immer Hand in Hand mit der Unternehmensstrategie gehen sollte. Wenn du außerdem die folgenden Punkte beachtest, bist du auf einem guten Weg:

  • Mission definieren
  • Zielgruppe festlegen
  • USP erkennen
  • Inspiration suchen: Wie soll die Marke aussehen?
  • Markenpersönlichkeit definieren
  • Logo erstellen (lassen)
  • Kanäle finden und mit der Zielgruppe in Verbindung treten

Branding Agenturen können bei diesen Punkten unterstützen. Manchmal hilft ein Blick von außen, um Dinge klar zu sehen. Professionelle Texter und Designer haben das nötige Handwerkszeug, um Ideen wahr werden zu lassen.

Franchise als Alternative?

Wer vor dem aufwendigen und teuren Aufbau einer eigenen Marke zurückschreckt, kann als Franchise– oder Lizenznehmer von der Kundentreue und Bekanntheit etablierter Marken profitieren.

Fazit

Branding ist also harte Arbeit, aber es lohnt sich. Wer sich einmal als Marke etabliert hat, profitiert von einem Wettbewerbsvorteil, der sich nicht so schnell abnutzt und kopieren lässt.

 

Bildquelle: pixabay.com / Hans