Geschäftsideen finden: Strukturierte Kreativität

Eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln klingt in den Ohren der meisten Menschen nach Tagträumerei. Eine schöne Idee, die sich gut anhört, aber praktisch nicht durchführbar zu sein scheint. Dieser Ratgebertext soll damit aufräumen.
Geschäftsideen finden

Im ersten Teil wird erklärt, welche Themenbereiche im Jahr 2019 besonders zukunftsträchtig sind. Außerdem werden vier Geschäftsideen vorgestellt, um einen Eindruck von der Vielfalt der Innovationsmöglichkeiten zu vermitteln und das eigene kreative Potenzial anzuregen.

Im zweiten Teil werden hingegen konkrete Strategien und allgemeine Hinweise gegeben, wie eigene Geschäftsideen am besten zu entwickeln und konzeptionell umzusetzen sind. Durch die Lektüre des Ratgebers wird dir damit ein Überblick über bestehende und mögliche Geschäftsideen gegeben. Zudem wird dir eine Anleitung, wie man diese entwickelt, vorgestellt und schließlich Strategien zu deren kritischer Prüfung gezeigt.

Vier gute Geschäftsideen für 2019?

Im Jahr 2019 bergen vor allem zwei große Entwicklungen ein riesiges Potenzial für die Entwicklung eigener Geschäftsideen. Dabei handelt es sich einerseits um die Digitalisierung, andererseits um den Kampf gegen den Klimawandel. Beide Phänomene werden unsere Gesellschaften grundlegend umstrukturieren und somit neue Bedürfnisse und Konsumpräferenzen generieren.

Weder bei der Digitalisierung noch beim Kampf gegen den Klimawandel handelt es sich um abgestecktes Terrain. Vielmehr konstituieren beide einen Möglichkeits- und Entfaltungsraum für innovative Ideen, der allein durch die Kreativität der Gründer begrenzt ist. Außerdem sind beide Bereiche miteinander verwoben. Klimafreundliche Technologien können häufig nur digital realisiert werden; umgekehrt müssen technologische Neuerungen immer stärker den Erfordernissen des Klimaschutzes entsprechen.

Die Digitalisierung führt in zahlreichen Sektoren zu bedeutsamen Umbrüchen. Wichtig sind hier unter anderem die Bereiche

  • Mobilität / E-Mobility,
  • Gesundheit,
  • Industrie 4.0, Robotik,
  • Energie / Smart Grids,
  • FinTech / Krypto
  • und sozialwissenschaftliche beziehungsweise ethische Fragen.

Der Kampf gegen den Klimawandel schlägt sich stark in den Bereichen Gastronomie und Lebensmittel, Nachhaltigkeit, Mobilität sowie erneuerbare Energien nieder. Nachfolgend sollen Geschäftsideen aus diesen Bereichen vorgestellt werden, die für die nähere Zukunft besonders erfolgsversprechend scheinen.

1) Intelligente Haushaltsbehälter

Smarte Technologien bestimmen zunehmend unseren Alltag. Obwohl hierbei immer noch in erster Linie an Waschmaschinen, Herde oder Kühlschränke gedacht wird, hat dieser Trend längst auch kleine und unscheinbare Gegenstände erfasst. Ein Beispiel dafür sind verschließbare Behälter. Ein US-amerikanisches Start-Up konnte ein System entwickeln, welches solche Behälter über eine Handy-App smart verschließt. So kann eingestellt werden, dass die Inhalte, zum Beispiel Zigaretten, Süßigkeiten oder die Fernbedienung erst nach dem Erreichen der programmierten Parameter freigegeben werden. Diese Parameter können Zeitfenster sein oder es müssen zunächst spezifische Bedingungen erfüllt werden.

Der Grundgedanke hinter der Innovation bestand in der Erkenntnis, dass Menschen sich dann suboptimal verhalten, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Möchte man sich etwa das Rauchen abgewöhnen, während die Zigarettenschachtel in Griffweite auf dem Schreibtisch liegt, ist eine enorme Willensanstrengung notwendig. Sind die Zigaretten jedoch in einem Behälter aufbewahrt, der sich nur aller vier Stunden für dreißig Sekunden öffnet, fällt es leichter, die Disziplin aufrecht zu erhalten. Dies gilt auch für Naschkatzen, die weniger Süßigkeiten essen wollen.

In den USA sind diese Behälter inzwischen sehr populär. In Europa ist die Innovation jedoch noch nicht in vollem Umfang angekommen. Das liegt daran, dass technische Innovationen hier nicht immer mit derselben Begeisterung angenommen werden wie auf der anderen Seite des Atlantiks oder in China und Japan. Dennoch scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die smarten Behälter sich auch hierzulande durchsetzen, denn ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen sie für einen breiten Kundenstamm attraktiv.

2) Elektroroller

Ein Beispiel aus der Praxis: Scuddy ist ein grüner Elektroroller, welcher statt auf zwei auf drei Rädern rollt. Dadurch kann er ein sichereres und ruhigeres Fahrgefühl als die herkömmlichen Elektroroller bieten.

Außerdem zeichnet sich der Roller dadurch aus, dass man nicht nur durch ihn, sondern auch mit ihm mobil ist. Einerseits ermöglicht er wie jeder andere Elektroroller das zügige Zurücklegen von Distanzen. Andererseits ist er einfach zusammenklappbar. So kann er kostenlos und platzsparend in Bus, Bahn und Auto mitgeführt werden. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, sich für verschiedene Versionen des Fahrzeuges zu entscheiden. Für die Nutzung dieses Modells sind weder Führerschein noch Nummernschild gesetzlich vorgeschrieben.

Die beiden Erfinder des Scuddy, Jörn Jacobi und Tim Ascheberg, haben ihr innovatives Fahrzeug selbst in der Werkstatt entwickelt. Nach ihren Studien im Ingenieurswesen und in der Betriebswirtschaftslehre tüftelten sie mehr als zweieinhalb Jahre, um ihre Idee umzusetzen. Ihr Produkt bzw. ihre Geschäftsidee ist so überzeugend, weil es mehrere Bedürfnisse unserer Gesellschaft miteinander verbindet: So erhöht sich die individuelle Mobilität drastisch und ist gleichzeitig klimafreundlich, weil es mit grünem Strom versorgt werden kann.

3) Essbare Plastikfolien

Verpackungs- und Plastikmüll ist heute leider ein allgegenwärtiger Begleiter des Fortschritts. Ozeane und andere Gewässer sind mit Mikroplastik verpestet, ganze Wälder und Strände mit Verpackungen übersät. Obgleich die Politik langsam auf das Problem reagiert, handelt es sich hierbei um eine große Bedrohung für unsere Umwelt. Ein niederländisches Start-Up setzt hier an der Wurzel des Problems an und nimmt den Kampf gegen Einmalverpackungen auf.

Die Tatsache, dass die meisten hergestellten Verpackungen bereits nach einmaliger Benutzung entsorgt werden, deutet auf eine gewaltige Ressourcenverschwendung hin. Besonders die Folien, mit denen Käse, Gemüse und Fleisch eingepackt sind, stellen eine hohe Umweltbelastung dar. Dieser Verpackungsirrsinn könnte jedoch bald sein Ende finden, denn SCOBY Packaging konnte mit seinen beiden Gründern Roza Janusz und Fabio Matos eine essbare Verpackungsfolie entwickeln.

Es handelt sich dabei um einen Hefepilz, welcher eine Quallen-artige Konsistenz aufweist. Er wächst mit einem rasanten Tempo und kann sehr leicht gezüchtet werden. Auf einer flüssigen Oberfläche kann das essbare Material bei einer Temperatur von 20 bis 30 Grad Celsius binnen zwei Wochen kultiviert werden. Die Inhaltsstoffe des Pilzes sind absolut umweltfreundlich. Sie können zu 100 Prozent biologisch abgebaut werden. Auf einen Schlag ließe sich somit eines der drängendsten Probleme des Klimaschutzes lösen.

4) Intelligente Überwachung von Bienenvölkern

Obgleich ihnen eine wichtige Rolle für die Stabilität unserer Ökosysteme zukommt, sind Bienen vom Aussterben bedroht. Immer häufiger mahnen Biologen und Imker das scheinbar unaufhaltsame Schrumpfen der Bienenvölker an. Die Ursachen hierfür sind jedoch nicht vollends erforscht, sodass gegenwärtige eine besonders minutiöse Überwachung und Kontrolle der Bienenvölker relevant ist.

Hier bieten neue digitale Technologien ungeahnte Möglichkeiten, welche ein neuseeländischer Elektrotechniker, der auch Hobby-Imker ist, auszuschöpfen vermochte. Berwyns Hoyt entwickelte einen Bienenstock-Monitor, welcher per Wifi Daten an ein mobiles Endgerät sendet. Vor allem die Bienenaktivität, die Feuchtigkeit und die Temperatur im Bienenstock werden mittels eines Infrarot-Sensors permanent gemessen. Schon kleinste Abweichungen lassen das Handy des Imkers klingeln, sodass dieser sofort reagieren kann.

Viele Imker verlieren ihre Bienen, weil sie durch ihren Job gebunden sind und nicht jeden Tag die Zeit haben nach dem Rechten zu sehen. Mithilfe der revolutionären Überwachungstechnologie für Bienenvölker kann dieses Risiko jedoch drastisch gesenkt beziehungsweise vollständig neutralisiert werden. Heute wird Hoyts Erfindung auf der ganzen Welt eingesetzt, sodass sich Bienen vielerorts sicherer entwickeln können. Sie ist ein Paradebeispiel für eine Geschäftsidee, welche die Digitalisierung und den Klimaschutz kombiniert.

Geschäftsideen finden – So schaffst du es!

Eine eigene Geschäftsidee zu finden ist meistens nicht das größte Problem, wenn es darum geht erfolgreicher Gründer zu werden. In einer Umfrage gaben beispielsweise 70% aller Inc. 500-Unternehmen, welche zu den erfolgreichsten US-Firmen gehören, an, die zündende Geschäftsidee aus früheren Beschäftigungsverhältnissen entnommen und lediglich entsprechend modifiziert zu haben. Weitere 20% stießen zufällig auf ihre Geschäftsidee.

Die Krux liegt darin, eine einmal gefasste Idee zu konkretisieren und auszuarbeiten. Viele Gründer scheitern nicht aufgrund eines Mangels an Kreativität, sondern wegen ihrer unzureichenden kaufmännischen Kenntnisse und Kapitalmangel. Die Frage, ob und wie die eigene Idee ökonomisch tragfähig und damit realistisch umsetzbar ist, wird häufig viel zu spät gestellt.

Nachfolgend sollen dir einige Schritte in der Konzeptualisierung der eigenen Geschäftsidee vorgestellt werden. Diese müssen nicht immer alle eingehalten werden. Vielmehr stellen sie einen Leitfaden und eine Orientierungshilfe dar, mittels welcher der Weg von der ersten kreativen Eingebung hin zur erfolgreichen Umsetzung strukturiert angegangen werden kann.

1. Geschäftsidee finden

Obwohl das Finden einer Geschäftsidee nicht der schwierigste oder mühseligste Teil ist, stellt er doch die wichtigste Komponente für die eigene berufliche Unabhängigkeit dar. Denn ohne eine griffige Idee, einen wirklich originellen Einfall, den zündenden Funken bleibt alle Folgeplanung inhaltsleer. Wie bereits erwähnt, werden viele Geschäftsideen aus früheren Arbeitsverhältnissen geboren, weil sich Menschen dort häufig eingehend und kritisch mit Sachverhalten beschäftigen. Das heißt jedoch nicht, dass Geschäftsideen jedem einfach so zufliegen. Vielmehr kann man solche Eingebungen strategisch herbeiführen, indem man die Gedanken auf besonders chancenreiche Bahnen lenkt.

Eine Möglichkeit besteht darin, seinen Alltag auf ungelöste Probleme hin zu sondieren. Menschen tendieren dazu, viele Lebensumstände einfach hinzunehmen. Sachverhalte zu problematisieren ist hingegen ein aktiver Vorgang, welcher häufig erst bewusst in Gang gesetzt werden muss. Bei der sogenannten „Painspotting-Strategie“ macht man sich gezielt auf die Suche nach defizitären Dingen. Hierbei ist es wichtig, nicht nur die eigenen Neigungen zu berücksichtigen, sondern eine möglichst objektive Perspektive zu wahren.

So ist beispielsweise die Geschäftsidee der App „mytaxi“ entstanden, welche den Taximarkt vollständig revolutioniert hat. Den Gründern fiel auf, dass es besonders in Großstädten häufig sehr lange dauert, ein Taxi zu finden. Millionen von Menschen waren bereits vor ihnen auf dieses Problem gestoßen. Sie alle haben es jedoch hingenommen. Erst der Perspektivwechsel der Gründer der Taxi-App, welcher Probleme nicht als Hindernisse, sondern als Entwicklungschancen interpretiert, führte zur revolutionären Geschäftsidee.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich von bereits bestehenden Ideen und Konzepten inspirieren zu lassen. So sind zum Beispiel die USA für zahlreiche Innovationen bekannt, welche auch hierzulande als Inspirationsquelle dienen könnten. Zahlreiche Geschäftsideen, welche bereits im Ausland funktioniert haben, können mit nur geringen Modifikationen an den heimischen Markt angepasst werden. Das vielleicht bekannteste Erfolgsbeispiel dieser Strategie stellt die Gründung der Auktionsplattform Alando dar. Die Samwer-Brüder kopierten im Jahre 1999 das Geschäftsmodell von Ebay und passten es auf den deutschen Markt an. Nur wenige Monate später kaufte Ebay die konkurrierende Auktionsplattform für 50 Millionen US-Dollar auf.

Schließlich besteht eine dritte Möglichkeit darin, die eigene Kreativität im Allgemeinen anzukurbeln. Dies kann mithilfe sogenannter Kreativitätstechniken gelingen. Diese sind:

  • das Brainstorming
  • die Erstellung von Mindmaps
  • die Clustering-Methode (Sammeln von Assoziationen um einen zentralen Begriff)
  • die Walt-Disney-Methode (Rollenspiel)
  • die Six-Hats-Methode (Rollenspiel)

Diese Strategien können in jedem Kontext eingesetzt werden, weil sie unabhängig von konkreten Inhalten zu kreativen Ideen führen können.

2. Systematische Ausarbeitung der Geschäftsidee

Der zweite Schritt zur Selbstständigkeit besteht darin, die eigene Gründungsidee systematisch zu konzipieren und auf potenzielle Schwachstellen hin zu prüfen. Alle Planungsphasen sollten bereits zu Beginn gedanklich vorstrukturiert werden. Dabei empfiehlt es sich, für jede dieser Phasen funktionale Äquivalente zu bestimmen. Somit können best practices identifiziert werden.

Folgende Fragen stellen Anhaltspunkte für eine erfolgsversprechende Systematisierung des eigenen Vorhabens dar. Anders formuliert könnte behauptet werden: So lange diese drei Punkte unbeantwortet sind, stehen die Erfolgschancen der eigenen Geschäftsidee nicht sonderlich hoch.

  • Darstellung der Geschäftsidee in maximal fünf prägnanten Sätzen
  • Worin genau besteht die Leistung, mit der Geld verdient werden soll?
  • Gibt es einen Markt für das Produkt bzw. die Dienstleistung?

3. Prüfung der Umsetzbarkeit der Geschäftsidee

Der dritte Schritt sollte darin bestehen, die Geschäftsidee auf ihr wirtschaftliches Potenzial beziehungsweise ihre Markttauglichkeit hin zu überprüfen. Nachdem klar ist, welchen Mehrwert (Problemlösung, Dienstleistung etc.) die Geschäftsidee generieren soll, muss dessen potenzieller Marktwert ermittelt werden. Nicht jede Lösung reagiert auf ein Problem, für dessen Neutralisierung Kunden Geld bezahlen würden.

Um Kapitalgeber von der eigenen Idee zu überzeugen, muss ein solides und gut durchdachtes Konzept vorgelegt werden. Dieses sollte eine Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie eine Standortanalyse enthalten. Außerdem muss dargelegt sein, welche Entwicklungschancen bestehen, nachdem die Idee auf den Markt gebracht wurde.

Ein wichtiger Bestandteil der Marktanalyse ist eine Kundenbefragung. So können Kunden entweder telefonisch und persönlich zur Geschäftsidee befragt werden oder aber sogar als Testkunden eingesetzt werden. Auf diese Weise sind Verbesserungspotenzial und nötige Feinabstimmungen schnell und effizient zu entdecken.

Zur Prüfung der Umsetzbarkeit der Geschäftsidee gehören neben den eben dargelegten allgemeinen Überlegungen und Analysen auch konkrete Planungsschritte und Maßnahmen. So müssen Partner und Kapitalgeber gefunden, Ressourcen erschlossen sowie künftige Einnahmequellen und Kostenpunkte im Geschäftsmodell analysiert werden.

4. Das Marketing

Die Präsentation der eigenen Geschäftsidee ist eine, vielleicht die zentrale Komponente für ihren Erfolg. Nachdem die Idee selbst klar formuliert und systematisch vorstrukturiert wurde, und auch ihre Markttauglichkeit sowie ihr wirtschaftliches Potenzial geprüft wurden, gilt es, sie durch intelligentes Marketing richtig zu positionieren.

Marketing ist bereits bei der Suche nach Kapitalgebern relevant. Diese müssen davon überzeugt werden, dass sich eine Investition lohnt, dass sie Dividende abwirft. In ihrem Urteil orientieren sie sich natürlich primär an den Fakten, welche durch den 2. und 3. Schritt geschaffen werden. Dennoch muss die Idee gewissermaßen richtig in ihren Köpfen platziert werden, was nur durch eine professionelle und authentische Darstellung gelingt.

Noch wichtiger wird das Marketing selbstverständlich, wenn es um die Gewinnung von Kunden geht. Es muss klar kommuniziert werden, auf welche Bedürfnisse das angebotene Produkt bzw. die jeweilige Dienstleistung optimal reagiert und weshalb Kunden dafür Geld bezahlen wollen sollten (nicht nur sollten!). Wichtig ist hier, den Kunden nicht nur von der Qualität der eigenen Idee zu überzeugen, sondern davon, dass er sie benötigt.

Fazit

Geschäftsideen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern können gezielt und präzise herbeigeführt werden. Die Strategien, die hierzu angewendet werden können, sind vielfältig und personenabhängig.

Allgemein gilt jedoch, dass der Schlüssel zum Erfolg hauptsächlich in der methodischen Arbeitsführung, in der Rationalisierung der Denkprozesse und im unaufhörlichen Fleiß des Tüftelns und Planens besteht. Das alte Bild des Genies, welches mit einem Gedankenstreich ganze Firmenimperien aus dem Boden stampft, muss als überholt zurückgewiesen werden.

Nur wer von der ersten bis zur letzten Minute gründlich arbeitet, hat gute Chancen, die eigene Geschäftsidee zu verwirklichen und ihr Zukunftspotenzial auszuschöpfen. Lass dich also auf dem Weg zum eigenen Unternehmen nicht entmutigen, sondern prüfe deine Geschäftsideen strukturiert und gründlich.

Und wenn du keine eigene kreative Geschäftsidee entwickelst, kannst du dennoch ein erfolgreiche/r Unternehmer/in werden – man kann zum Beispiel via Franchise etablierte Geschäftskonzepte und Marken für sich nutzen oder eine Unternehmensnachfolge antreten. Du siehst also: viele Wege führen in die Selbstständigkeit!

 

Bildquelle: pixabay.com / Engin_Akyurt